Mindset

Selbstliebe lernen als Schlüssel zum Glück

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Sobald du Coaching-Seminare besuchst oder als Redner:in auftrittst, begegnet dir das Thema „Selbstliebe lernen“. Oft klingt es ziemlich abgedroschen und ein wenig überbewertet. Allerdings verbirgt sich hinter dem Begriff Selbstliebe weitaus mehr, als du vermuten würdest. Selbstliebe versteht sich nicht nur als deine tiefe Zuneigung zu dir selbst. Sie umfasst alles und entscheidet über deinen Speaker-Erfolg. 

Ohne Selbstakzeptanz und Selbstliebe bist du nicht imstande, einen Menschen zielführend zu inspirieren. Du wirst keine befriedigenden Reden halten, dein Erfolg bleibt aus, und die eigene Freiheit rückt in weite Ferne. Daher bauen Profi-Speaker:innen auf Selbstliebe. Wie dir das gelingt, erfährst du hier. 

Sich selbst lieben dank Selbstreflexion: Damit fängt Erfolg an

Willst du Selbstliebe lernen und vermitteln, dann kommst du an einer Selbstreflexion nicht vorbei. Sie ist die Quelle deiner inneren Kraft. Selbstreflexion beginnt mit einer Analyse deines Charakters und verlangt zunächst nach Theorie und zum größeren Teil nach Praxis. Die Handlung steht im Fokus, denn nur durch gezieltes Training wirst du Selbstliebe lernen. Über die Selbstreflexion gelangst du zur Selbstakzeptanz, und am Ende erreichst du Selbstliebe, mit der du deine Community erreichst.

Was aber ist Selbstreflexion genau? Selbstreflexion versteht sich als Fähigkeit der bewussten Wahrnehmung deiner Person. Deine Person umfasst dabei alle Eigenschaften, die dich ausmachen. Deine Stärken und Schwächen stehen in gewisser Balance. All deine Eigenschaften sind von Bedeutung. Entdecke dich in unserem Persönlichkeitstest von einer völlig neuen Seite und erfahre, wie nah oder fern du dir bist. 

Nach dem Persönlichkeitstest kurbelst du deine Selbstreflexion weiter an. Damit dir das vollumfänglich gelingt, schaust du dir am besten die folgenden Eigenschaften genau an. Entwirf Mindmaps zu jedem der folgenden Punkte. Schreib alles auf, was dir diesbezüglich zu deiner Person einfällt. Beobachte dich verstärkt im Alltag, resoniere mit dir und deiner Außenwelt. Die folgenden Unterthemen helfen dir dabei, selbst reflektierend zu agieren:

  • Was du magst und was du nicht magst
  • Gewohnheiten und Alltag
  • Stärken und Schwächen erkennen
  • Überzeugungen und Glaubenssätze
  • Deine Reaktion auf Herausforderungen
  • Handlungen
  • Umgang mit Mitmenschen
  • Umgang deiner Mitmenschen mit dir
  • Wie authentisch bist du?

Durch Selbstakzeptanz endlich Selbstliebe lernen

Vor dem Coaching anderer Menschen und vor berührenden Reden steht die Arbeit mit dir selbst an. Betrachte deine Stärken und deine Schwächen. Deine Schwächen sind oftmals eigentlich Stärken. Nur du betrachtest sie als Schwächen. Ein anderer Mensch sieht die vermeintlichen Mängel als wünschenswerte Eigenschaften an. Das bezeichnet die Psychologie als Beautiful Mess Effect. 

Viele verneinen ihre Schwächen, verstecken sie und können so keine Selbstliebe lernen. Wer sich selbst lieben lernen will, braucht ein realistisches Bild der eigenen Seele. Und dazu gehören auch unliebsame Eigenschaften. Nicht alle sind zwangsläufig zu verändern, damit du dich gut fühlst. Selbstliebe zu lernen, bedeutet, ein Verständnis für die „Problemstellen“ zu entwickeln und einen gesunden Umgang damit zu finden. Es geht also nicht ums Verbergen, sondern um eine korrekte Haltung zum Thema. 

Mit Selbstakzeptanz, Selbstliebe lernen

Einige können nur schwer Selbstliebe lernen. Sie sind in sich blockiert. Betroffene bemerken das nicht. Trittst du als Speaker:in auf, dann nehmen dich deine Zuhörer:innen nur dann ernst, wenn du authentisch und emotional bist. Dafür solltest du Selbstliebe lernen. Ist bei dir die Selbstliebe nur schwer möglich, dann ist deine Selbstakzeptanz blockiert. Jetzt ist Handeln angesagt!

Von der Selbstreflexion zur Selbstakzeptanz gelangst du über unsere dreiteilige Ausbildung für die erfolgreichsten Speaker:innen unserer Zeit. Das innovative Speaking Performance Programm der Tobias Beck Academy bringt deine Speaking Skills in Höchstform. Dabei wirst du Selbstliebe lernen und viel über dich erfahren. Begreifst du die Mechanismen deiner Psyche und die deiner Zuhörer:innen und Zuschauer:innen, dann wirst du ganz leicht deine Selbstliebe lernen und aktivieren. Was aber steht Selbstakzeptanz im Weg?

Von transgenerationaler Weitergabe zur Selbstakzeptanz

Schon gewusst: Der größte Feind der Selbstakzeptanz ist die transgenerationale Weitergabe von Traumata. Haben deine Großeltern Hunger erfahren, dann könntest du aufgrund der Gene mit einem problematischen Essverhalten reagieren. Das funktioniert natürlich auch in anderen Bereichen. Als gute:r Redner:in kennst du die Mechanismen, die deiner Selbstakzeptanz im Weg stehen. Das Wissen darüber baust du in deine aktivierenden Vorträge ein, und so werden deine Zuhörer:innen ebenfalls Selbstliebe lernen.

Transgenerationale Weitergabe ist ein wesentlicher Faktor hinter einer mangelnden Selbstliebe. Befasse dich ausgiebig mit deiner Familie, mit den bei euch typischen Themen und mit ihrer Auflösung. So gelangst du unweigerlich zu eigenen Emotionen, weißt sie besser einzuordnen und wirst allein dadurch viel über Selbstliebe lernen. Nach kurzer Zeit stellen sich erste Besserungen ein. Du stehst dir näher und somit auch deinem Publikum. Das ist der erste Schritt für deine eigene Erfolgsgeschichte.

FAQ zum Thema Selbstliebe lernen

Kann man Selbstliebe lernen?

Jeder Mensch kann Selbstliebe lernen, denn die Liebe für uns selbst ist uns angeboren. Allerdings gerät sie durch Erziehung, Erfahrung und Denkweisen gelegentlich ins Wanken. Zum Glück verlieren wir unsere Selbstliebe nicht gänzlich, und so ist eine Reaktivierung zu jeder Zeit möglich.

Wie trainiere ich Selbstliebe?

Willst du Selbstliebe lernen, dann brauchst du die Unterstützung anderer Menschen. Je weniger Selbstakzeptanz vorhanden ist, desto stärker bist du auf die Hilfe von Profis angewiesen. Dabei kommt es auf deine Bereitschaft und deine Sichtweise zum Thema „Selbstliebe lernen“ an. Selbstliebe zu lernen, erfordert Kontinuität, Mut zur Veränderung, Handlungsbereitschaft und Selbstreflexion.