In unserer schnelllebigen Welt, wo „busy sein“ und „always on“ oft als Statussymbole gelten, ist die Idee einer guten Work-Life-Balance entscheidender denn je. Aber was bedeutet das eigentlich? Eine gute Work-Life-Balance bedeutet, einen harmonischen Ausgleich zwischen beruflichen Verpflichtungen und persönlichem Leben zu finden. Es geht nicht darum, beide Bereiche gleich zu gewichten, sondern vielmehr darum, ein individuelles Gleichgewicht zu finden, das zu deinem Lebensstil, deinen Werten und deinen Zielen passt.

Ist eine gute und ausgewogene Work-Life-Balance der Schlüssel zu einem glücklichen Geist?

Die Psychologie hinter einer guten Work-Life-Balance ist faszinierend und komplex. Eine ausgewogene Balance, die „gute Work-Life-Balance“, ist essenziell für psychische und physische Gesundheit, fördert die Produktivität und entfacht Kreativität am Arbeitsplatz. Studien belegen, dass Menschen mit einer optimalen Balance zwischen Job und Freizeit weniger anfällig für das Burnout-Syndrom und stressbedingte Erkrankungen sind. Diese Personen erleben oft ein höheres Maß an Jobzufriedenheit und genereller Lebensfreude, da sie die Kunst des „Digital Detox“ und des „Mindful Working“ meistern, wodurch sie im Beruf und Privatleben gleichermaßen aufblühen. Es lohnt sich also, einen Blick auf die Vorteile einer guten Work-Life-Balance zu werfen: 

  • Gesteigerte Produktivität: Ironischerweise kann das Abschalten von der Arbeit tatsächlich die Arbeitsleistung verbessern. Wenn dein Geist und Körper Zeit zur Erholung haben, bist du konzentrierter und effizienter, wenn du arbeitest.
  • Bessere Gesundheit und Wohlbefinden: Stress ist ein bekannter Risikofaktor für viele Gesundheitsprobleme. Eine gute Work-Life-Balance hilft, Stress zu reduzieren und fördert ein gesünderes Leben.
  • Verbesserte Beziehungen: Wenn du mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen kannst, stärkt das deine persönlichen Beziehungen, was wiederum dein allgemeines Wohlbefinden verbessert.

Work-Life-Balance Vor- und Nachteile: Eine Reise voller Herausforderungen und Belohnungen

Gibt es tatsächlich Nachteile bei einer guten Work-Life-Balance? Auf den ersten Blick scheint es nur Vorteile zu geben: Bessere Gesundheit, Stress abbauen und mehr Zeit für gesundheitsfördernde Aktivitäten, gesteigerte Zufriedenheit, da ein ausgeglichenes Leben ein erhöhtes Gefühl der Erfüllung in allen Bereichen mit sich bringt. Aber warte, es gibt eine Kehrseite!

Die Herausforderung liegt oft im Prozess der Integration dieser Work-Life-Balance-Maßnahmen in deinen Alltag. Vor allem, wenn du es gewohnt bist, ständig zu arbeiten, kann das Finden einer guten Work-Life-Balance anfangs eine echte Herausforderung sein. Und lass uns ehrlich sein: Veränderungen im Lebensstil, das Aufgeben gewohnter Routinen, können anfangs richtig unbequem sein.

Kurz gesagt, die Reise zu einer guten Work-Life-Balance kann anfangs steinig sein, aber mit den richtigen Strategien und Unterstützung wird sie zu einem lohnenden Weg, der zu einem erfüllteren und gesünderen Leben führt. Und vielleicht passt auch ein Life-Balance-Coach zu dir. Wenn du dich so richtig überfordert fühlst oder Schwierigkeiten hast, echte Prioritäten zu setzen, kann ein solcher Coach den Weg erleichtern. Aber keine Sorge, wir geben dir auch ein paar praktische Tipps an die Hand, um mit kleinen, aber wirkungsvollen Maßnahmen eine gute Work-Life-Balance zu erreichen.

Eine gute Work-Life-Balance finden: ein psychologisches Puzzle oder erreichbare Realität?

Definitiv erreichbare Realität! Und deswegen möchten wir dir inspirierende Gedanken und handfeste Tipps an die Hand geben, um dich auf dem Weg zu einer guten Work-Life-Balance zu begleiten:

  • Prioritäten setzen: Überlege, was in deinem Leben wirklich zählt. Ob es deine Karriere, die Zeit mit deiner Familie oder deine Hobbys sind – ordne deine Aktivitäten nach ihrer Bedeutung für dein persönliches Glück. Investiere deine Zeit dort, wo sie den größten Mehrwert für eine gute Work-Life-Balance schafft.
  • Grenzen ziehen: Erlaube dir, auch mal abzuschalten. Das kann bedeuten, das Handy wegzulegen oder Überstunden abzulehnen. Setze klare Grenzen, um deine Freizeit zu schützen und bewusst Zeit für dich und deine Liebsten zu haben. Diese Abgrenzung ist ein Schlüssel für eine gute Work-Life-Balance.
  • Effizientes Zeitmanagement: Verwende Techniken wie das Eisenhower-Prinzip oder die Pomodoro-Technik, um deine Aufgaben effektiv zu organisieren. Pausen einzuplanen ist dabei genauso wichtig – sie sind essenziell für deine Erholung und tragen zu einer gesunden Work-Life-Balance bei.

Booste dein Leben: Clevere Lifehacks für eine gute Work-Life-Balance

Das alles hört sich gut an, oder? Nicht nur Life und Work, sondern Balance und Ausgeglichenheit! Deswegen rücken wir jetzt nochmal ganz konkrete Schritte ins Spotlight, mit denen du direkt starten kannst, um eine gute Work-Life-Balance in deinem Leben zu etablieren:

  • Mikro-Pausen nutzen: Eine kurze Auszeit, sei es ein kleiner Spaziergang oder ein schneller Kaffee, kann deine Batterien wieder aufladen.
  • Quality Time bewusst einplanen: Reserviere gezielt Zeit für die Menschen, die dir wichtig sind. Diese Momente stärken deine Beziehungen und damit deine Work-Life-Balance.
  • Hobbys integrieren: Deine Leidenschaften sind ein Schlüssel zu deinem Wohlbefinden. Finde Wege, sie in deinen Alltag einzubauen.

Auch können dir kleine, aber wirkungsvolle Methoden auf dem Weg zu einer guten Work-Life-Balance helfen. Beginne mit einfachen Mindfulness-Übungen wie Meditation oder Achtsamkeitstraining. Diese helfen, Stress abzubauen und deine Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Sich selbst reflektieren zu können ist unglaublich wichtig! Ein Tagebuch, in dem du täglich deine Gedanken und Gefühle festhältst, unterstützt dich dabei, deine Verhaltensmuster zu erkennen und anzupassen. Außerdem ist es hilfreich, deine Woche im Voraus zu planen und feste Zeitblöcke für Arbeit, Freizeit und Entspannung festzulegen, um eine strukturierte und ausgewogene Routine zu schaffen.

Deine persönliche Work-Life-Balance: Individualität ist der Schlüssel

Orison Swett Marden, ein visionärer Autor, prägte das Zitat: „Arbeit, Liebe und Spiel sind die großen Gleichgewichtsräder des menschlichen Seins.“ Dieses Zitat erinnert uns daran, dass ein ausgewogenes Leben aus verschiedenen Elementen besteht, die alle unsere Aufmerksamkeit benötigen. Manchmal müssen wir im Leben auch grundlegende Dinge ändern, um dieses Gleichgewicht zu erreichen. Nicht jeder hat das Glück, beruflich so flexibel zu sein, um beispielsweise ein Sabbatical zu nehmen oder die Arbeitszeiten frei zu gestalten. Deshalb ist Individualität der Schlüssel. 

Um noch tiefer in die Welt des Gleichgewichts und der persönlichen Entwicklung einzutauchen, sind die Bücher von Tobias Beck eine wahre Goldgrube – mit inspirierenden Tipps und innovativen Methoden, die dir ganz neue Perspektiven eröffnen.

Deine Balance, deine Regeln – starte deine persönliche Erfolgsgeschichte jetzt! Denke immer daran, dass eine gute Work-Life-Balance für jeden anders aussieht. Es geht darum, herauszufinden, was für dich persönlich am besten funktioniert.

Kreativität ist eine wichtige Fähigkeit, die in vielen Lebensbereichen sehr hilfreich sein kann. Sie macht es möglich, um die Ecke zu denken, Unbekanntes zu erkunden und Grenzen zu überschreiten. Wer kreatives Denken in seinem Alltag anwenden kann, findet Lösungen für Probleme und kommt auf neue Ideen. Vor allem im Beruf als Coach solltest du deine Kreativität fördern. Jeder Teilnehmer ist individuell und daher sind auch Probleme und Lösungsansätze ganz unterschiedlich. Damit du auf jeden Teilnehmer optimal eingehen kannst, ist Kreativität sehr wichtig.

Doch wie kannst du deine Kreativität fördern? Und kann Kreativität überhaupt erlernt werden? In diesem Artikel sehen wir uns hilfreiche Strategien an, mit denen du deine Kreativität fördern kannst.

Was ist kreatives Denken?

Kreativität fördern – was ist damit überhaupt gemeint? Ganz allgemein lässt sich damit die Grundlage für die Ideenfindung beschreiben. Außerdem gilt Kreativität als eine der essenziellen Voraussetzungen für Innovation und Erfolgsgeschichten. Auch für das Ideenmanagement, das Innovationsmanagement und diverse Optimierungsprozesse sind diese unabdingbar, weshalb es sich lohnt, die eigene Kreativität zu fördern.

Kreativität wird als Sammlung kreativer Fähigkeiten und persönlicher Charaktereigenschaften bezeichnet. Diese machen es in ihrer Gesamtheit möglich, kreative Leistungen zu erzielen. Es gibt viele Definitionen von Kreativität:

  • Die einen beschreiben sie als Fähigkeit, neue und bedeutsame Arbeit zu leisten.
  • Andere sehen Kreativität als Fähigkeit, verschiedene Denkergebnisse hervorzubringen, die vorher unbekannt waren.
  • Und wieder andere definieren Kreativität als Produktion neuer und nützlicher Ideen in vielen verschiedenen Bereichen.

Tatsächlich umfasst Kreativität jede Menge unterschiedlicher Fähigkeiten. Dazu zählen unter anderem die Problemsensitivität und die Problemfindungsfähigkeit. Aber auch die Originalität und Ungewöhnlichkeit gehören dazu. Ebenfalls essenziell sind der Erfindergeist, die Phantasiefähigkeit, die Fähigkeit, bei Problemen einen Perspektivwechsel vorzunehmen, und die Intuition. All das gehört dazu, wenn du deine Kreativität fördern möchtest.

Kreativität fördern: Wodurch wird diese beeinflusst?

Kreativität wird von verschiedenen Dingen beeinflusst. So spielt beispielsweise die Vernetzung im Gehirn eine wesentliche Rolle. Und auch Charaktereigenschaften wirken sich positiv oder negativ auf die Kreativität aus. Die eigene Kreativität hängt auch von der individuellen Expertise ab. Doch das ist nicht alles: Kreativität lässt sich gezielt fördern. Du kannst also Kreativität lernen, selbst wenn du dich heute noch nicht als sehr kreativ siehst. Kreativitätstraining macht es möglich.

Diese Tipps und Strategien helfen, um deine Kreativität zu fördern

In einem hektischen Alltag kommen Dinge wie Kreativität oftmals zu kurz. Ihr wird häufig zu wenig Bedeutung beigemessen, sodass viele Menschen gar nicht wirklich ihre Kreativität fördern können. Dabei ist es absolut wichtig, die eigene Kreativität zu fördern – vor allem dann, wenn du im Coaching-Bereich oder als Speaker für Keynotes tätig bist. Wir von der Tobias Beck Academy haben die besten Tipps und Strategien für dich herausgesucht, mit denen du deine Kreativität fördern und deine Arbeit voranbringen kannst.

1. Analytisches Denken und Kritik ausschalten, um Kreativität zu fördern

Analytisches Denken ist in vielen Berufen und Lebensbereichen gefragt. Allerdings ist es nicht alles. Ab und zu ist es hilfreich, den inneren Analytiker einmal auszuschalten. Denn wer seine Kreativität fördern möchte, muss einen anderen Blickwinkel auf die Dinge bekommen. Oftmals hindert ein zu analytisches und kritisches Denken Ideen am Entstehen und Reifen. Das liegt daran, dass etwas gänzlich Neues oftmals bereits im Keim erstickt wird, da Zweifel und Einwände aufkommen.

Bei einem Problem ist es daher am sinnvollsten, zunächst von der Ist-Situation Abstand zu nehmen und sich für neue Denkmuster zu öffnen. Die Methode des Brainstormings kann dabei helfen, die Kreativität zu fördern.

2. Freie Assoziation

Eine weitere Möglichkeit, mit der du deine Kreativität fördern kannst, sind Übungen zur freien Assoziation. Dabei schreibst du alle Gedanken auf, die dir spontan zu einem Thema in den Sinn kommen. Wichtig dabei ist, auch hier den inneren Analytiker und Kritiker auszuschalten. Schreibe alles nieder, was dir einfällt – ganz gleich, wie abwegig es auch sein mag.

Im nächsten Schritt kannst du versuchen, deine Begriffe in Gruppen zu unterteilen oder andere Verbindungen herzustellen. Stolperst du über eine vielversprechende Idee, kannst du diese weiterspinnen. Diese Methode funktioniert sowohl alleine als auch im Team.

3. Visualisierungstechniken

Durch Visualisierungen lässt sich ebenfalls die Kreativität fördern. Doch wie funktioniert das am besten? Du kannst eine klassische Mindmap nutzen, um deine Ideen grafisch darzustellen. Sowohl digitale Tools als auch Skizzen per Hand können hilfreich sein. Hier kann jeder seine eigene optimale Methode finden, um seine Kreativität zu fördern.

4. Neugierde

Bei Kindern ist es sehr auffällig: Sie sind absolut neugierig und möchten immer wieder etwas Neues kennenlernen. Auf diese Weise finden sie auch selbst immer wieder neue Ideen. Daher liegt die Lösung auf der Hand: Um die eigene Kreativität fördern zu können, müssen auch Erwachsene Neugierde an den Tag legen.

Neugierde umfasst, dass du ständig nach neuem Wissen und neuen Anregungen oder Perspektiven suchst. Auf diese Weise werden bestimmte Netzwerke in deinem Gehirn aktiviert. Diese wiederum fördern die Entstehung von Ideen und die Vorstellungskraft. Wer sich also für das eine oder andere öffnet und neue Dinge ausprobiert, kann seine Kreativität effektiv fördern.

5. Raum für Fehler schaffen

Niemand ist fehlerfrei. Dennoch zermartern sich viele Menschen immer wieder den Kopf wegen Fehlern. Warum daher nicht einfach Raum für Fehler schaffen und sie akzeptieren? Auf diese Weise schafft man eine Basis, bei der man immer wieder neue Wege einschlagen und Ideen finden kann. Das Risiko, dass etwas nicht funktioniert, wird dann nicht mehr als so schlimm angesehen. Das kann dazu beitragen, die Kreativität zu fördern.

6. Bewegung

Ein weiterer Tipp, der dabei hilft, die Kreativität zu fördern, ist Bewegung. Schon ein einfacher Spaziergang oder eine Runde Jogging kann dabei helfen, den Geist für neue Ideen zu öffnen. Denn Bewegung und frische Luft können deine Kreativität in Schwung bringen.

7. Interaktion mit anderen

Andere Menschen können neue Impulse geben und für andere Sichtweisen sorgen. Nutze die Möglichkeit von Brainstorming-Sessions, Workshops, Trainings und Konferenzen, um dich mit anderen auszutauschen. Das kann deine Kreativität fördern, sodass du mit der Hilfe anderer Perspektiven deine eigenen Ideen finden kannst.

8. Raus aus der Komfortzone

Wenn du merkst, dass deine Fähigkeit, neue Ideen und Innovationen zu finden, zu stagnieren scheint, solltest du einfach einmal einen Ortswechsel in Betracht ziehen. Immer am gleichen Ort zu sitzen, kann deine Kreativität hemmen. Wenn du dich jedoch einmal aus deiner Komfortzone heraus begibst und eine neue Umgebung erkundest, kannst du deine Kreativität damit fördern. Dabei ist es egal, ob du von deinem Büro ins Café, in den Park oder in einen anderen unbekannten Ort wechselst.

Möchtest du deine Kreativität fördern und schneller eine Lösung für Probleme finden? Mit Kreativitätstraining und einem positiven Mindset ist es möglich. Unsere 8 Top-Tipps helfen dir dabei. Doch Vorsicht: Um deine Kreativität zu fördern, solltest du dir keinen Druck machen. Kreativität lässt sich nicht erzwingen!

Vielen Menschen fällt es viel leichter, häufiger „Ja“ anstelle von „Nein“ zu sagen – und das, obwohl sie eher zu einem „Nein“ tendieren. In solchen Situationen sind es allerdings die anderen, die über dich entscheiden. Deine Grenzen werden überschritten, weshalb du dringend Grenzen setzen solltest. Das kann erhebliche Auswirkungen auf dich haben. Dein Selbstbewusstsein kann durch die Überschreitung deiner Grenzen geschmälert werden und du kannst dich unglücklich fühlen. Auch auf beruflicher Ebene kann dies Schäden nach sich ziehen. Womöglich erreichst du nicht die Ziele, die du dir gesteckt hast. Und das nur deshalb, weil du deine Boundaries nicht klargemacht hast.

Wie wichtig ist es, eigene Grenzen zu setzen?

Es ist also für viele Lebensbereiche absolut notwendig, Grenzen zu setzen. Dazu ist es im ersten Schritt nötig, deine eigenen Grenzen zu erkennen. Denn das fällt vielen bereits richtig schwer. Dieser Beitrag auf Tobias Beck geht darauf ein, wie du deine Grenzen erkennen und wie du Grenzen setzen kannst. Das führt zu einem glücklicheren Miteinander.

Wer Grenzen setzt, teilt anderen Menschen in seinem Umfeld mit, welche Dinge für ihn in Ordnung sind und welche nicht. Du steckst sozusagen ein Gebiet ab, in dem du dich selbst wohlfühlst und in dem du nicht verletzt werden kannst. Das wiederum kann dir dabei helfen, dein emotionales Wohlbefinden und ein positives Mindset zu wahren.

Natürlich sind Grenzen sehr individuell. Wer Grenzen setzen möchte, muss daher zunächst tief in sich hineinhören. Nur so erfährst du, welche Grenzen du benötigst und was dich persönlich glücklich macht. Das verhilft zu funktionierenden Beziehungen mit anderen Menschen und kann dein Selbstwertgefühl erhöhen.

Doch warum fällt es vielen Menschen schwer, Grenzen zu setzen? In der Theorie hört sich alles immer ganz einfach an. Doch die Praxis sieht anders aus. Viele Menschen sind regelrechte Ja-Sager und achten nicht auf ihre persönlichen Grenzen. Diese Personen schrecken davor zurück, ihre eigenen Bedürfnisse in Vordergrund zu stellen.

Wenn andere Personen deine Grenzen überschreiten, hat das nicht immer mit einer bösen Absicht zu tun. Es kann viel mehr daran liegen, dass du deine Grenzen nicht richtig kommuniziert hast und die anderen daher gar nicht wissen, wann sie eine Grenze bei dir überschreiten. Um diese Unwissenheit zu vermeiden, solltest du noch heute damit beginnen, deine Grenzen zu setzen.

Grenzen setzen lernen: Mit diesen 4 Tipps klappt es

Willst du glücklichere zwischenmenschliche Beziehungen haben und mehr Selbstwertgefühl verspüren? Dann solltest du Grenzen setzen. Wir haben 4 Tipps für dich herausgesucht, die dir genau dabei helfen. Außerdem kann dir ein Training oder Workshop dabei helfen, Grenzen zu setzen!

1. Deine Grenzen kennenlernen

Um anderen vermitteln zu können, wo deine Grenzen liegen, solltest du sie selbst erst einmal kennenlernen. Gehe in dich und überlege dir, in welchen Situationen mit anderen Personen du dich vor den Kopf gestoßen gefühlt hast oder wann du das Gefühl hattest, dass dich jemand verletzt. Vielleicht gibt es irgendwelche Verhaltensweisen, die dich wütend oder traurig machen. Oder du weißt von einer Situation, in der du dich persönlich angegriffen oder sogar ausgenutzt gefühlt hast. Reflexion ist also der erste Schritt, um deine persönlichen Grenzen kennenzulernen und in der Folge Grenzen setzen zu können.

2. Teile deine Grenzen mit

Da die meisten Verletzungen zwischenmenschlicher Natur aus Unwissenheit entstehen, ist es absolut wichtig, die Grenzen, die du im ersten Schritt erkannt hast, klar zu kommunizieren. Sprich laut aus, was für dich in Ordnung ist und welche Dinge absolut nicht gehen. Sprich dabei immer aus deiner Perspektive heraus und rede von Gefühlen. So kannst du bei Erwachsenen Grenzen setzen, ohne sie zu verletzen.

3. Biete Alternativen

Es reicht leider nicht aus, nur Grenzen zu setzen. Du solltest deinen Mitmenschen auch gewisse Alternativen bieten. Sag ihnen klar, was du dir stattdessen wünscht. Welches Verhalten ist es, das dir individuell zusagt? In welchen Situationen fühlst du dich besonders wohl? Was für ein Verhalten deiner Mitmenschen macht dich glücklich? Um liebevoll Grenzen zu setzen, solltest du auch hier bei Ich-Botschaften bleiben:

  • „Ich würde mir von dir wünschen, dass du das nächste Mal …“
  • „Ich würde mich besser fühlen, wenn du …“

4. Grenzen setzen und konsequent bleiben

Wenn du Grenzen setzt, diese aber selbst immer wieder überschreitest, nützt dir das relativ wenig. Du musst konsequent bleiben und deine Grenzen immer wieder verteidigen. Das kann selbstverständlich anstrengend sein. Das kann daran liegen, dass sich viele Menschen in deinem Umfeld schon ein bestimmtes Verhalten angeeignet haben und sich erst an deine Grenzen gewöhnen müssen. Es gibt jedoch auch Menschen, die bewusst immer wieder Grenzen überschreiten möchten. Bleibe konsequent, damit andere wirklich realisieren, dass du es ernst meinst.

Doch was tun, wenn du bemerkst, dass manche deiner Mitmenschen deine Grenzen einfach nicht tolerieren wollen? Hast du Grenzen gesetzt, das entsprechend kommuniziert und es folgt immer noch keine Veränderung bei dem Verhalten deiner Mitmenschen, solltest du darüber nachdenken, Konsequenzen zu ziehen. Vielleicht tun dir diese Menschen in deinem Leben einfach nicht gut. Womöglich sind ihnen deine Bedürfnisse egal. Wenn dein emotionales Wohlbefinden unter einer solchen zwischenmenschlichen Beziehung leidet, kann es das Beste sein, den Kontakt einzuschränken oder sogar abzubrechen. Immerhin soll es dich glücklich machen, Grenzen zu setzen.

Du wirst sehen: Lernst du erst einmal, deine Grenzen zu setzen und konsequent deine Ziele zu verfolgen, kannst du glücklicher sein und deine eigene Erfolgsgeschichte schreiben. Auch in deinem Beruf als Coach oder als Speaker einer Keynote kann dir das einige Vorteile einbringen.

Es gehört zum Leben dazu, sich persönlich weiterzuentwickeln. Ein Teil der Persönlichkeitsentwicklung ist der Mut zur Veränderung. Nur wer den Mut fassen kann, Neues zu wagen und andere Impulse zuzulassen, kann sich selbst immer wieder verbessern und entwickeln. Doch wie kann Risikobereitschaft erlernt werden und wodurch zeichnet sich Mut zur Veränderung überhaupt aus?

Vor allem im Beruf eines Coaches oder Speakers ist es sehr wichtig, Arbeit in die Persönlichkeitsentwicklung zu stecken. Auf diese Weise kannst du nicht nur dich selbst verbessern, sondern auch deinen Coachees helfen. Dieser Beitrag zeigt dir, warum Mut zur Veränderung so wichtig ist und wie du Mut fassen kannst.

Mut zur Veränderung und Risikobereitschaft

Veränderungen spielen im Leben eine große Rolle. Ganz gleich, ob man sie mit offenen Armen begrüßt oder ihnen eher skeptisch entgegenblickt: Sie gehören einfach dazu. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen gewissen Mut zur Veränderung mitzubringen. Auf diese Weise bist du auf Veränderungen nicht nur optimal vorbereitet, sondern kannst diese auch selbstständig herbeiführen.

Gewisse Lebensumstände machen es erforderlich, Veränderungen einzuleiten. Wer aktiv darauf zugeht und offen für Neues ist, macht es sich somit umso leichter und findet schneller Lösungen für Probleme. Mut zur Veränderung ist daher in jeder Lebenslage essenziell.

Vor allem aber dann, wenn es um die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit geht, gehört Mut zur Veränderung und ein positives Mindset zu den essenziellen Bausteinen. Wer an sich arbeitet, muss auch die ein oder andere Veränderung durchlaufen. Mit Mut und Zuversicht kommst du ans Ziel!

Übrigens: Veränderungen können dir Kraft verleihen. Mit Mut zur Veränderung verlierst du deine Angst und kannst positive Fortschritte machen.

Warum fehlt vielen Menschen der Mut zur Veränderung?

Warum muss Mut zur Veränderung oft erst erlernt werden? Das liegt daran, dass vielen der Mut fehlt. Sowohl Frauen als auch Männer haben mit diesem Problem zu kämpfen. Das hat mit verschiedenen Ängsten zu tun.

Häufig ist es die Meinung anderer Menschen über das eigene Handeln, die viele Personen in ihrem Mut zur Veränderung einschränkt. Andere Menschen hingegen vertrauen auf ihre Gewohnheiten und fühlen sich eher unsicher, wenn sie unbekanntes Terrain betreten. Ihnen fällt es besonders schwer, die eigene Komfortzone zu verlassen, was sich auf die Persönlichkeitsentwicklung hinderlich auswirken kann.

Wer sich eine gewisse Risikobereitschaft aneignet, kann den einschränkenden und ermüdenden Gedanken etwas entgegenhalten. Zwar wird man heute noch häufig dazu erzogen, möglichst wenige Risiken einzugehen. Doch es ist möglich, aus diesem Kreislauf auszubrechen! Wir von der Tobias Beck Academy zeigen dir wie.

Mut zur Veränderung lernen: So funktioniert es

Es ist leichter gesagt als getan, mutig zu sein. Mut zur Veränderung muss man daher in vielen Fällen erst einmal lernen. Das ist aber gar nicht schlimm. Immerhin gibt es bewährte Strategien, die dabei helfen können.

Im ersten Schritt solltest du dir ein klares Ziel setzen. Was möchtest du durch die Veränderung erreichen? Soll sich deine Persönlichkeit in eine bestimmte Richtung weiterentwickeln? Du kannst nur dann Mut zur Veränderung entwickeln, wenn du genau weißt, wohin die Reise gehen soll.

Absolut wichtig sind Belohnungen. Belohne dich für jeden Erfolg, den du erzielst – sei er noch so klein. Wenn du schwierige Aufgaben angehst – auf die du bei der Persönlichkeitsentwicklung garantiert stoßen wirst – ist es wichtig, sowohl die Motivation als auch den Mut zu behalten. Das ist nur dann möglich, wenn du selbst kleine Erfolgsgeschichten feierst.

Jedoch sollte dir klar sein, dass du nicht immer nur Erfolge erzielen wirst. Du wirst durchaus auch Rückschläge verzeichnen müssen. Lass dich davon jedoch nicht entmutigen. Mut zur Veränderung beinhaltet, dass du Fehler und Rückschläge mit offenen Armen begrüßt und als Chance siehst. Aus ihnen kannst du lernen.

Dazu gehört ebenfalls eine große Portion Geduld. Verlange nicht zu viel von dir selbst. Mut zur Veränderung bedeutet nicht, dass du alles auf einmal schaffen musst. Er drückt vielmehr die Bereitschaft aus, sich auf Veränderungen einzustellen. Setze dir kleine und realistische Ziele und gehe dein finales Ziel anhand von Etappen an. Immerhin ist die Persönlichkeitsentwicklung auch ein Prozess, der sich durch das ganze Leben hindurchzieht.

Auch die Hilfe von außerhalb kann helfen, wenn du Mut zur Veränderung lernen möchtest. In einem Speaking-Training oder Workshop kannst du gezielt lernen, wie du offener auf Veränderungen zu gehst. Und auch Gespräche mit deinen Freunden oder deiner Familie können helfen, neue Perspektiven zu gewinnen und dank der Erfahrungen anderer Mut zur Veränderung zu entwickeln. Doch Vorsicht: Schrecke nicht zurück, wenn du einmal auf Meinungen triffst, die dir nicht gefallen. Meinungsverschiedenheiten sind etwas ganz natürliches und gehören zur Persönlichkeitsentwicklung dazu.

Selbst dann, wenn du Wille und Mut zur Veränderung hast, kann es Überwindung kosten, die Initiative zu ergreifen. Lass dich davon nicht entmutigen und arbeite stets daran, deine Ziele zu erreichen. Mit der Bereitschaft, Veränderungen in dein Leben zu lassen, hast du bereits die perfekte Grundlage geschaffen.

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Selbstzweifel zu überwinden, ist eine tückische Angelegenheit. Sie können dich daran hindern, etwas Bestimmtes zu tun und dein Selbstwertgefühl negativ beeinflussen. Selbstzweifel können sogar eine regelrecht lähmende Wirkung haben. Daher verwundert es nicht, dass Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl im Leben oftmals auf der Stelle treten. Doch wie kannst du schlechte Gedanken loswerden und Selbstzweifel überwinden? In diesem Artikel geben wir dir die hilfreichsten Tipps und Tricks, die dir dabei helfen, deine Selbstzweifel zu bekämpfen, an die Hand. Lerne mit Tobias Beck, mehr aus deinem Leben herauszuholen!

Was sind Selbstzweifel und wie entstehen sie?

In der Psychologie werden Selbstzweifel als ein Misstrauen gegenüber der eigenen Person bezeichnet. Du zweifelst an deinen eigenen Fähigkeiten und fokussierst deine eigenen Schwächen mehr als deine Stärken. Betroffene verspüren eine tiefsitzende innere Unzufriedenheit. Sie glauben nicht an sich selbst. 

Selbstzweifel drücken sich dabei individuell aus. Manche Menschen leiden ausschließlich unter Selbstzweifeln im Job, andere zweifeln an sich in ihrer Beziehung und wieder andere erleben sie in weiteren Lebensbereichen. Doch wie entstehen Selbstzweifel überhaupt?

Bevor du dich mit Strategien befasst, um deine Selbstzweifel zu überwinden, solltest du die Ursachen kennen. Es gibt verschiedene Gründe, weswegen Menschen anfangen, ihre Fähigkeiten und sich selbst infrage zu stellen. Oftmals nimmt alles in der Kindheit seinen Anfang. Kritisieren Eltern ihre Kinder häufig oder stellen zu hohe Erwartungen an sie, kann dies das Selbstvertrauen der Kinder zerstören. Sie entwickeln als Folge immer mehr das Gefühl, nie gut genug zu sein. Ein schwaches Selbstbild mit geringem Selbstwertgefühl entsteht.

Vor allem besonders intelligente Menschen leiden häufig unter negativen Gedanken und sollten Selbstzweifel überwinden. Der Grund dafür liegt darin, dass diese Personengruppen häufiger reflektieren, besonders selbstkritisch sind und zum Perfektionismus neigen. Es gibt jedoch Wege, diese negativen Gedanken zu stoppen und Selbstzweifel zu überwinden!

Wie äußern sich Selbstzweifel?

Denkst du darüber nach, deine Selbstzweifel endlich zu überwinden? Bist du dir jedoch gar nicht sicher, ob du Selbstzweifel hast? Wir haben ein paar Sätze für dich herausgesucht, die darauf hindeuten, dass auch du betroffen bist. Wenn du einen oder mehrere dieser Sätze oftmals denkst oder gesagt hast, liegt die Vermutung nahe, dass du unter Selbstzweifeln leidest.

  • „Das schaffe ich ja sowieso nicht.“
  • „Warum mache ich nie etwas richtig?“
  • „Sicher gelingt dieses oder jenes nicht.“
  • „Meine Leistung ist doch gar nicht so viel Wert.“
  • „Was ich zu sagen habe, interessiert sowieso niemanden.“

Es gibt jedoch keinen Grund zu verzagen, denn wir zeigen dir, wie du deine quälenden Gedanken loswirst.

Warum lohnt es sich, Selbstzweifel zu überwinden?

Es lohnt sich, Selbstzweifel zu überwinden. Wenn du deine negativen Gedanken nicht loswirst, können diese dein Leben nachhaltig beeinflussen. Vor allem dann, wenn du eine Karriere als Coach oder Keynote-Speaker anstrebst, ist ein gesundes Selbstvertrauen das A und O. Du musst jedoch zunächst deine Selbstzweifel überwinden, um ein starkes Selbstwertgefühl aufbauen zu können.

Selbstzweifel loswerden: Diese 6 Tipps helfen

Willst du deine negativen Gedanken stoppen und endlich aus der Negativ-Spirale ausbrechen? Wir von Tobias Beck haben die 6 besten Tipps für dich, mit denen du Selbstzweifel überwinden und dein Selbstwertgefühl stärken kannst. Schreibe jetzt deine Erfolgsgeschichte und lasse deine Zweifel hinter dir!

Tipp 1: Führe ein Positiv-Tagebuch

Um Selbstzweifel erfolgreich überwinden zu können, solltest du dir deine Erfolge regelmäßig vor Augen führen. Führe ein Positiv-Tagebuch, in dem du am besten täglich festhältst, was du gut gemacht hast und welche Stärken du an diesem Tag bei dir erkennen konntest. Manchmal benötigen wir einfach etwas Schriftliches, damit wir es glauben. Durch das Aufschreiben deiner Erfolge kannst du Selbstzweifel überwinden und wieder mehr an dich glauben.

Tipp 2: Triff eine klare Unterscheidung zwischen Fakten und Gefühlen

Nicht alles, was du fühlst, entspricht den Tatsachen. Fakten und Gefühle sind zwei Paar Schuhe. Jeder fühlt sich einmal unwürdig oder unfähig. Aber nur, weil du diese Gefühle hast, bedeutet das nicht, dass das der Realität entspricht. Versuche daher, deine Gefühle klar von den Fakten zu trennen. Damit kannst du Selbstzweifel überwinden.

Tipp 3: Sprich mit anderen

Wenn du von so starken negativen Gedanken geplagt wirst, dass du dir selbst kein Kompliment oder ein Lob aussprechen kannst, solltest du das Gespräch mit anderen suchen. So kannst du Selbstzweifel überwinden. Freund:innen, Kolleg:innen oder Verwandte können dir deine positiven Seiten aufzeigen. Es wirkt befreiend und hilft dir, deine Selbstzweifel zu überwinden, wenn du siehst, wie positiv andere über dich denken.

Tipp 4: Sieh Herausforderungen und Fehler als Chance

Wer von Selbstzweifeln geplagt wird, empfindet Fehler und Herausforderungen meist als große Katastrophe. Dabei macht jeder einmal Fehler und das ist auch gut so! Denn Fehler können dir helfen, deine Selbstzweifel zu überwinden. Du musst sie nur richtig nutzen!

Fehler sind gut, um dazuzulernen. Schaffst du es, Herausforderungen zu meistern, steigert das dein Selbstbewusstsein und du kannst Selbstzweifel leichter überwinden. Lass dich also nicht mehr von Fehlern oder Misserfolgen zurückwerfen und gehe zielgerichtet nach vorn. Daran kannst du wachsen!

Tipp 5: An den Selbstzweifeln zweifeln

Selbstzweifel lassen sich überwinden, indem du sie in Frage stellst. Das mag zunächst paradox klingen, erweist sich jedoch als effektive Methode. Hinterfrage deine negativen Gedanken. Entsprechen sie wirklich der Wahrheit? Gibt es einen Grund, dass du daran festhalten solltest? Und was nützt es dir, an dir zu zweifeln? Je stärker du dir das bewusstmachen kannst, desto leichter wird es dir fallen, deine Selbstzweifel zu überwinden.

Tipp 6: Lass dir Zeit

Ein gesundes Selbstvertrauen wächst nicht über Nacht. So wie deine Selbstzweifel vermutlich über dein ganzes Leben bisheriges hinweg entstanden sind, braucht auch dein Selbstwertgefühl etwas Zeit. Hab daher etwas Geduld mit dir und versuche nicht, etwas zu erzwingen. Auf diese Weise kannst du Selbstzweifel überwinden und dich Schritt für Schritt über neue Erfolge freuen. Lass deine Persönlichkeit stärker werden und wachsen!

Sich selbst zu reflektieren, ist einer der wichtigsten Skills für persönliches Wachstum. Reflektierte Menschen gehen in der Regel leichter durchs Leben. Sie verstehen sich besser mit ihren Mitmenschen, sind Konflikten und Problemen besser gewachsen und verspüren mehr Lebensfreude. Doch wie geht das eigentlich – sich selbst reflektieren? In diesem Artikel zeigen wir dir Methoden zur Selbstreflexion, mit denen es dir gelingt, mehr über dich selbst zu lernen und dich weiterzuentwickeln. Lerne Selbstreflexion mit Tobias Beck.

Was ist Selbstreflexion?

Sich selbst zu reflektieren bedeutet, gründlich über das eigene Verhalten nachzudenken. Das beinhaltet, dass du dich selbst ganzheitlich betrachtest und dabei alle deine Gedanken, Handlungen und Emotionen berücksichtigst. Selbstreflexion ist auch als Selbstwahrnehmung bekannt. Du beobachtest dich und hinterfragst dich aus einer kritischen Perspektive.

Das Ziel davon, sich selbst zu reflektieren, ist, die eigenen wahren Bedürfnisse zu ermitteln, fundierte Entscheidungen zu treffen und aus Erfahrungen zu lernen. Damit versteht sich Selbstreflexion als ein andauernder Prozess. 

Wer sich selbst reflektieren will, sollte sich mit verschiedenen Fragestellungen auseinandersetzen. Übungen und spezielle Methoden können dabei helfen, innerlich zu wachsen und sich persönlich weiterzuentwickeln.

Was bringt es, sich selbst zu reflektieren?

Wer sich selbst reflektieren kann und dies auch regelmäßig tut, kann irgendwann im Einklang mit den eigenen Bedürfnissen leben, gute Entscheidungen treffen sowie besser mit Konflikten umgehen. Des Weiteren gewinnst du durch Selbstreflexion Vertrauen in dich selbst und deine Handlungen. Außerdem stärkst du dein Selbstbewusstsein.

Eine gute Selbstwahrnehmung, die das Ergebnis sein sollte, wenn man sich selbst reflektiert, hilft dabei, die eigenen Bedürfnisse kennenzulernen. Zudem kannst du deine Lebensziele erkennen und an deiner Lebensvision arbeiten. Du empfindest mehr Sinnhaftigkeit in dem, was du beruflich oder privat tust. Zudem verstehst du deine eigenen Handlungen besser und kannst deine Stärken und Schwächen optimal einschätzen.

In deiner Arbeit als Keynote-Speaker oder Coach profitierst du von der Fähigkeit, dich selbst zu reflektieren, auch deshalb, weil du dein volles Potenzial ausschöpfen, Konflikte lösen und strukturiert-analytisch denken kannst – all das lernen wir gemeinsam in der Speaker Performance Ausbildung. Schaffe eine Basis für gute Entscheidungen und lerne jetzt die wichtigsten Selbstreflexion-Übungen und Selbstreflexion-Methoden kennen.

Die 5 Säulen der Selbstreflexion

Selbstreflexion ist ein langer Prozess. Wer sich selbst reflektieren möchte, sollte somit nicht nur Zeit und Geduld, sondern auch die Bereitschaft, sich selbst zu hinterfragen, mitbringen. Die Selbstreflexion stützt sich auf folgende 5 Säulen:

  • Geduld
  • Ruhe
  • Beständigkeit
  • Ehrlichkeit
  • Wohlwollen

Sich selbst reflektieren – Geduld

Wenn du Übungen und Methoden zur Selbstreflexion durchführst, solltest du nicht sofort mit einem Ergebnis rechnen. Es kann Wochen oder sogar Monate dauern, bis der erste Effekt eintritt. Daher solltest du viel Geduld an den Tag legen, wenn du dich selbst reflektieren möchtest. Freue dich auf diesem langen Weg über jeden noch so kleinen Erfolg!

Sich selbst reflektieren – Ruhe

Zeit und Ruhe sind das A und O für Menschen, die sich selbst reflektieren möchten. Suche dir somit einen Ort, an dem du ungestört bist. Außerdem solltest du dir Zeiten freiräumen, in denen du nicht von anderen Dingen oder Personen abgelenkt wirst. Jede Störung kann den Prozess der Selbstreflexion verlangsamen.

Sich selbst reflektieren – Beständigkeit

Bei der Selbstreflexion handelt es sich um einen kontinuierlichen Prozess – das bedeutet, dass er sich über das gesamte Leben erstreckt. Deshalb solltest du es zu einem Ritual machen, dich selbst zu reflektieren. Es hilft schon, sich jeden Abend ein paar Minuten Zeit zu nehmen oder sich sonntags für eine Stunde hinzusetzen und die vergangene Woche zu reflektieren.

Sich selbst reflektieren – Ehrlichkeit

Selbstreflexion funktioniert nur, wenn du ehrlich zu dir selbst bist. Betrachte deine Gedanken, Handlungen und Emotionen somit realistisch. Nur auf diese Weise kannst du durch deine Reflexion vorankommen und dich weiterentwickeln. Mache dir nichts vor und belüge dich nicht selbst – so hältst du den Prozess nur unnötig auf.

Sich selbst reflektieren – Wohlwollen

Betrachte es als eine Möglichkeit, dich selbst zu reflektieren und nicht als eine Strafe. Schüre damit nicht Selbstzweifel, sondern hinterfrage dich realistisch. Jeder Mensch macht Fehler. Solltest du daher auf etwas stoßen, was dir nicht gefällt, arbeite daran, ohne dich dafür zu geißeln.

Selbstreflexion lernen – diese Übungen und Methoden helfen dabei, sich selbst zu reflektieren

Selbstreflexion muss gelernt sein. Nicht jedem fällt es auf Anhieb leicht, sich selbst zu reflektieren. Aus diesem Grund haben wir von Tobias Beck praktische Übungen für den Alltag für dich, mit denen du dich selbst reflektieren und an dir arbeiten kannst.

Morgendliches Brainstorming

Starte deinen Tag möglichst positiv. Sorge für gute Gedanken, indem du alles aufschreibst, was dir gerade in den Sinn kommt. Es handelt sich hierbei um eine Art Brainstorming, welches gleichzeitig die Funktion einer Gedankenentleerung hat. So kommst du zu vielen erstaunlichen Erkenntnissen, über die du im Laufe des Tages oder am Abend nachdenken kannst.

Abendritual

Ist der Tag überstanden, solltest du dir ein paar Minuten Zeit nehmen, um ihn Revue passieren zu lassen. Notiere dir ein paar Gedanken. Ein Bullet Journal oder ein klassisches Tagebuch können dabei helfen. Wofür bist du dankbar? Worin warst du erfolgreich? Und was ist gut gelaufen? Das Notieren solcher Gedanken hilft übrigens nicht nur dabei, sich selbst zu reflektieren. Es kann auch die Psyche und die Gesundheit positiv beeinflussen.

Innere Ruhe erlangen

Innere Ruhe ist absolut notwendig, wenn du dich selbst reflektieren möchtest. Es gibt verschiedene Wege, diesen Zustand zu erreichen. Einige haben das Meditieren für sich entdeckt, andere machen lieber einen entspannten Spaziergang in der Natur. Auf jeden Fall ist es wichtig, Klarheit im Geist zu erlangen. Man erhält neue Impulse und kann viel besser eine Reflexion vornehmen.

Gespräche führen – mit sich selbst und anderen

Um mehr über sich selbst zu erfahren und zu lernen, hilft das Gespräch mit Menschen aus dem näheren Umfeld. Doch auch Selbstgespräche dienen dazu, sich selbst zu reflektieren. Hier kannst du all deiner Wut, Trauer und deinem Frust freien Lauf lassen. Emotionen in sich hineinzufressen, ist keine gute Idee. Durch Gespräche mit dir selbst sortierst du deine Gedanken viel besser. Achte jedoch darauf, auch mit dir selbst nur konstruktiv und versöhnlich zu sprechen. Denn das, was du zu dir selbst sagst, beeinflusst ebenfalls dein Selbstbild.

Du kennst die Frage vielleicht aus deinem beruflichen oder privaten Alltag: Was sind deine persönlichen Stärken? Und oft merkst du: sie sind dir gar nicht so recht bewusst. Dabei ist es absolut wichtig, sich seiner Stärken und Schwächen bewusst zu sein. Besonders Coaches und Trainer:innen sollten ihre persönlichen Stärken auf dem Schirm haben. Doch wie kann man herausfinden, wo die eigenen Stärken liegen? Und warum genau ist das so wichtig? Erfahre jetzt bei Tobias Beck, wie du deine Stärken erkennen kannst!

Was sind Stärken?

Bevor du dich mit Methoden auseinandersetzt, um deine persönlichen Stärken herauszufinden, sollten wir die Frage beantworten: Was sind eigentlich Stärken? Generell werden Talente oder Kompetenzen als Stärken bezeichnet. Diese bestehen aus den sogenannten Soft Skills:

  • Gedanken
  • Verhaltensweisen
  • Fertigkeiten

Wenn diese Stärken zum Einsatz kommen, hat das einen sehr positiven Effekt. In bestimmten Situationen mit anderen Menschen oder auch im Beruf können persönliche Stärken einen großen Unterschied machen.

Jeder Mensch hat neben persönlichen Stärken auch eigene Schwächen. Es ist absolut wichtig, diese herauszufinden, denn auf diese Weise kannst du deine Stärken noch weiter ausbauen und sie gezielt einsetzen!

Was sind meine persönlichen Stärken und Schwächen?

Wer gefragt wird, was denn seine persönlichen Stärken oder Schwächen sind, steht oftmals zunächst ratlos da. Tatsächlich haben die wenigsten Menschen eine sofortige Antwort auf diese Frage. Vielleicht passiert es auch, dass du zuerst deine Schwächen siehst und deine Stärken gar nicht erkennst. Dahinter steckt eine falsche Wahrnehmung deiner positiven Fähigkeiten und Eigenschaften. Außerdem werden unsere Stärken schnell zur Routine, sodass wir sie als etwas Selbstverständliches ansehen. Wie kannst du nun daran arbeiten, deine persönlichen Stärken als solche zu erkennen? Wir von Tobias Beck haben 5 Methoden für dich, die dir dabei helfen, deine individuellen Stärken zu ermitteln.

1. Methode: Tausche dich mit anderen aus

Vermutlich fällt es dir wesentlich leichter, die persönlichen Stärken deiner Freunde und Verwandten zu erkennen. Also dreh den Spieß einmal herum: Frage dein Umfeld nach deinen Stärken! So lernst du viel über dich selbst und erfährst obendrein, wie andere dich wahrnehmen.

Am besten suchst du dir 5 Menschen aus deinem näheren Umfeld heraus. Es sollte sich sowohl um berufliche als auch private Kontakte handeln. Frag diese Menschen nach deinen persönlichen Stärken und konkreten Beispielen dazu. Gibt es bei den Antworten irgendwelche Überschneidungen, kannst du daraus ganz einfach ein Stärken-Profil erstellen.

2. Methode: Finde heraus, wobei du dich gut fühlst

Ein positives Empfinden ist in diesem Zusammenhang oftmals ein Indiz. Du kannst deine persönlichen Stärken ermitteln, indem du darauf achtest, wann du eine innere Erfüllung empfindest. Hast du zum Beispiel einen Konflikt erfolgreich schlichten können, kannst du einen regelrechten Energieschub verspüren.

So gibt es in unserem Leben viele Situationen, die genau solche Gefühle wecken. Höre also auf deine innere Stimme und beobachte entsprechende Lebenslagen. Vielleicht findest du auch ein Beispiel aus der Vergangenheit, das dir gezeigt hat, worin deine Stärken liegen. Fange solche Momente ein und bringe sie zu Papier. Du erhältst eine wunderbare Sammlung positiver Momente. Schreibe so deine eigene Erfolgsgeschichte!

3. Methode: Finde heraus, was dir leichtfällt

Deine persönlichen Stärken sind in der Regel nichts, wofür du viel Kraft und Mühe brauchst. Meist geht dir etwas leicht von der Hand, wenn du darin eine Begabung hast. Achte somit in deinem Alltag einmal auf die Dinge, die dir leichtfallen. So kannst du schnell erkennen, wo deine persönlichen Stärken liegen. Stelle dir dabei folgende Fragen:

  • Bei welchen Aufgaben erziele ich überraschend gute Ergebnisse, ohne mich anstrengen zu müssen?
  • Welche Inhalte nehme ich schnell auf und in welchem Bereich lerne ich gerne und fast schon mühelos?

4. Methode: Finde heraus, was dich begeistert

Jeder Mensch hat Dinge in seinem Leben, für die er sich in besonderem Ausmaß begeistert. Findest auch du solche Bereiche in deinem Leben, bist du mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf eine deiner persönlichen Stärken gestoßen. Wenn du an etwas äußerst interessiert bist und du große Begeisterung empfindest, steckt Leidenschaft dahinter.

In unserem Persönlichkeitstest kannst du übrigens herausfinden, welchem Profil du entsprichst und welche Stärken und Schwächen damit einhergehen. Bist du ein Delfin, ein Wal, ein Hai oder eine Eule?

Was sind meine Stärken und Schwächen? Beispiele

Du weißt noch nicht so recht, wonach du suchen sollst? Wir haben eine Übersicht über Stärken und Schwächen zusammengetragen. Vielleicht trifft das ein oder andere ja auch auf dich zu!

Beispiele für Stärken

  • Teamfähigkeit
  • Hohe Auffassungsgabe
  • Belastbarkeit
  • Lernbereitschaft
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Verantwortungsfähigkeit
  • Kritikfähigkeit
  • Organisationstalent
  • Gute Führungsqualitäten
  • Durchsetzungskraft
  • Bescheidenheit
  • Sorgfalt
  • Eigeninitiative
  • Kreativität

Beispiele für Schwächen

  • Unsicherheit
  • Keine Führungsqualitäten
  • Wenig Erfahrung
  • Zu wenig Durchsetzungsvermögen
  • Nervosität

Warum solltest du deine persönlichen Stärken ausbauen?

Es ist absolut notwendig, deine persönlichen Stärken zu kennen, wenn du sie verbessern möchtest. Doch warum ist das überhaupt von Bedeutung? Es kann dir einen großen Nutzen bringen, deine persönlichen Stärken auszubauen!

Vor allem dann, wenn du dich als Keynote-Speaker oder Coach selbstständig machen willst, ist es wichtig, deine eigenen Stärken zu kennen und nach außen zu tragen. Du wirst sehen, dass du dadurch viel selbstbewusster auftreten und deine Zuhörerschaft von dir und dem, was du sagst, überzeugen kannst. Aber es hat noch einen weiteren positiven Effekt: Du generierst zahlende Kunden und bringst dein Business immer weiter voran!

Doch auch dir selbst tut es gut, deine persönlichen Stärken zu kennen und zu verbessern. Die meisten, denen es gelungen ist, sich mit ihren individuellen Stärken zu befassen, können heute mehr Lebenszufriedenheit genießen und sind kreativer und produktiver in dem, was sie tun. Oftmals empfinden sie auch mehr Sinnhaftigkeit in dem, was sie machen. Es bringt also erstaunliche Vorteile mit sich, deine persönlichen Stärken zu kennen und kontinuierlich an ihnen zu arbeiten!

Nicht selten wünschen wir uns, endlich mal wieder aus unserem Trott auszubrechen, die Perspektive zu wechseln, das Gewohnte zu verlassen. Wie fühlt sich das für dich an? Wärst du nicht freier, glücklicher und sogar ein wenig gelassener? Sobald du einen Schritt aus der Komfortzone wagst, triffst du unweigerlich auf etwas Neues und hast die Chance, deine Perspektive zu wechseln. Aber Achtung, jetzt passiert etwas mit dir: Statt weiterzugehen, suggeriert dir dein Gehirn, dass du in Gefahr bist. Du weißt schließlich nicht, was auf dich zukommt, triffst vielleicht auf eine erste Herausforderung und besinnst dich schlussendlich wieder auf das, was bisher immer funktioniert hat.

Wenn es darum geht, die Perspektive zu wechseln, machen wir Menschen es uns oft unnötig schwer. Das gilt auch für Teilnehmer auf einem Seminar. Wie aber kannst du damit umgehen? Der Schlüssel, Perspektiven zu ändern, liegt in der Perturbation. Perturbation ist eine interessante und effektive Methode, um die Perspektive zu wechseln und unterschiedliche oder auch ungewöhnliche Sichtweisen einzunehmen.

Wie Perturbation gelingt, das verraten wir dir nachfolgend.

Was ist Perturbation?

Den Begriff Perturbation haben die Neurobiologen Humberto R. Maturana und Francisco J. Varela in ihrem Werk „Der Baum der Erkenntnis“ geprägt. In diesem geht es um die Theorie lebender Systeme. Perturbation steht hier im Kontext mit einem Reiz aus dem Umfeld des Systems, der einen Strukturwandel auslöst. Man kann Perturbation auch als eine Störung oder einen neuartigen oder ungewöhnlichen Hinweis bezeichnen. Eine solche Kontroverse, wie eine ungewöhnliche Beobachtung oder irritierende Mitteilung, führt dazu, dass der Empfänger die Perspektive wechseln kann. Mit dem neuen Reiz entsteht das Potenzial, ein neues Deutungsmuster anzulegen, eine neue Blickrichtung einzunehmen und querzudenken. Es wird möglich, das gesamte Weltbild zu drehen. Einzig ausgelöst durch einen Impuls von außen.

Wie funktioniert es, mit Perturbation die Perspektive zu wechseln?

Du möchtest, dass sich deine Zuhörer oder Teilnehmer für deine Botschaft öffnen? Bedenke immer, dass etwas Ungewohntes und Neues gleichbedeutend mit dem Verlassen der Komfortzone ist. Das kann einen erheblichen Widerstand auslösen – und genau das Gegenteilige bewirken. Perturbation eignet sich besonders gut, um eine Gruppe dazu zu bewegen, zunächst die Grundlage zu schaffen, um eine Perspektive überhaupt wechseln zu können.

Was musst du tun, um die Perspektive zu wechseln?

Baue in dein Speaking oder in deine Performance eine „positive Störung“ ein. Ein solcher kleiner Stolperstein sorgt dafür, dass der Mensch sein System neu organisieren muss. Ein Beispiel für eine Perturbation ist eine Gruppenaufgabe, bei der die Zusammenarbeit nicht über die verbale Kommunikation stattfinden soll, sondern neue Kommunikationswege erschlossen werden. Dadurch, dass die Gruppenteilnehmer nicht auf das alte System zurückgreifen können, müssen sie die Perspektive wechseln, um eine andere, gemeinsame Kommunikationsebene zu finden.

Die „drei Stühle“, um die Perspektive zu wechseln

Die „drei Stühle“, um die Perspektive zu wechseln, ist eine spannende Methode, die einen Perspektivwechsel ermöglicht und als Walt-Disney-Methode bekannt ist. Das Kreativitätstool geht auf Robert B. Dilts zurück. Du kannst es bei Einzelpersonen, aber auch in einer Gruppe nutzen. Ziel ist es, ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten, ungewohnte Rollen einzunehmen und damit neue Sichtweisen, Ideen und vor allem Herangehensweisen zu gewinnen.

Die drei Stühle stehen dabei für den Träumer, den Macher und den Kritiker. Die Dauer der Übung beträgt rund 30 Minuten. Zunächst bilden sich innerhalb einer großen Gruppe Kleingruppen von je drei Personen. Jeder dieser Personen nimmt auf einem der Stühle mit der vorher bestimmten Rolle Platz. Nun wird ein Thema oder Problem aufgegriffen und jeder schildert aus seiner aktuellen Rolle heraus seine Sichtweise. Nach einer vorgegebenen Zeit werden die Plätze gewechselt, bis eine einvernehmliche Lösung gefunden wird. Alternativ können alle Gruppenmitglieder auch gleichzeitig Träumer, Macher und Kritiker sein. So kann beim Perspektivenwechsel eine Art Flow entstehen, wenn der Träumer seine kreative Version hervorbringt, der Macher dazu einen konkreten Plan hat und der Kritiker den Blick schon vorab auf mögliche Fallstricke lenkt, worauf der Träumer wiederum eine Antwort weiß.

Tipp von Tobias Beck: Setze Perturbation möglichst in deinen Keynotes, Reden oder Seminaren ein, wenn du deine Teilnehmer auf den Perspektivenwechsel vorbereiten willst. So öffnest du ihren Geist und schaffst Platz für neue Erkenntnisse.

Warum ist es so wichtig, Körpersprache lesen und verstehen zu können? Stell dir kurz folgende Situation vor: Du stehst vor der Flipchart im Meetingraum und bist dabei, mit deinem Vortrag die Chefetage von einem Projekt zu überzeugen. Deine Hände zittern leicht, du bist angespannt und nervös. Der Raum füllt sich und mit jedem neuen Teilnehmer, der die Tür betritt, scheinst du gefühlt immer kleiner und kleiner zu werden. Dein Rücken krümmt sich, deine Schultern sacken zusammen, deine Mundwinkel sind versteinert und dein Stand unsicher. Nachdem der Letzte die Tür geschlossen hat, hastest du durch deine Präsentation, mit dem Ergebnis, dass dein Projekt abgelehnt wird. Hättest du gedacht, dass 75 % deiner Wirkung auf deiner Körpersprache basieren?

Grund genug, sich das Thema einmal näher anzusehen. In diesem Beitrag schauen wir uns gemeinsam an, was es mit Mimik und Gestik auf sich hat und wie du für deine eigene Kommunikation Körpersprache lesen lernen kannst.

Was ist Körpersprache?

Wie heißt es so schön: „Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte“. Ganz gleich, ob du kommunizieren willst oder nicht, du tauschst unablässig nonverbale Botschaften mit deinem Gegenüber und anderen Menschen aus. Der Körper spricht durch Gesten und Mimik. Solche Signale richtig zu deuten, fördert eine gute Kommunikation erheblich, sei es, wenn du auf der Bühne oder im Meetingraum stehst oder zum nächsten Date gehst. Wenn du es lernst, Körpersprache zu lesen und dein eigenes nonverbales Signal gezielt zu steuern, hast du einen entscheidenden Vorteil und bist in der Lage, Kommunikation auf eine neue Ebene zu heben. Passen deine Signale zu deinen Aussagen, entsteht ein stimmiges Bild und damit Glaubwürdigkeit sowie Authentizität und Vertrauen.

Achtung, das gesagte Wort beeinflusst nur zu 7 % unsere Wirkung. Der Rest setzt sich aus verschiedenen Anteilen wie Tonalität oder Kleidung zusammen und zu einem erheblichen Teil aus bereits erwähnten Gesten und Mimik. Wenn du Körpersprache lesen kannst, wird es dir leichter fallen, anhand der Körperhaltung oder des Gesichtsausdrucks Gefühle wie Anspannung, Freude, Wut oder Gelassenheit von Teilnehmern, deinem Partner oder deinem Chef wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren.

Warum ist Körpersprache (lesen) so wichtig?

Nehmen wir mal an, du willst dich als Keynote-Speaker selbstständig machen. Du willst deine Botschaft auf den großen Bühnen dieser Welt weitergeben und Menschen inspirieren. Wie eben gelernt, kommt es zunächst nicht darauf an, wo und wie du deinen Auftritt planst, sondern wie du wirkst. Und das geschieht über deine Expressivität (Ausdrucksstärke). Noch einmal, um es zu verdeutlichen: Die nonverbale Kommunikation ist oftmals wichtiger als das gesprochene Wort. Das bedeutet für dich, zu trainieren, deine nonverbalen Verhaltensweisen zu kontrollieren, Körpersprache lesen zu lernen, um dein Gegenüber zu verstehen, um letztlich gezielt so zu wirken, wie du es willst. Wirst du von Beginn an positiv bewertet, ist das bereits die halbe Miete.

Mimik und Gestik: Typische Körperhaltungen

Kommen wir konkret dazu, was es mit dem Körpersprache lesen auf sich hat. Sicher wirst du nicht immer alle Signale richtig deuten können. Dazu sind Mimik und Gesten oftmals zu individuell. Dennoch gibt es beim Körpersprache lesen einige nonverbale Signale, die als „typisch“ gelten und die du relativ einfach erkennen kannst.

  • Verschränkte Arme: Unsicherheit, eigene Unsicherheit
  • Stirnrunzeln: Ärger, Zorn, Unverständnis
  • Offene Arme: Offenheit, Einladung, Klarheit
  • Lächeln: Freundlichkeit, Positivität, Wohlgesonnenheit

5 Tipps zum Körpersprache lesen und trainieren

Wenn du beginnst, Körpersprache lesen zu lernen, kannst du zeitgleich damit beginnen, deine eigene Körpersprache zu trainieren und diese bewusst für deine nonverbale Kommunikation zu nutzen. Das hilft dir in vielen Situationen wie einer Rede, bei einem Vorstellungsgespräch, im Berufsalltag und sogar vor deinen Kindern.

1. Tipp zum Körpersprache lesen: Fester und sicherer Stand

Wenn du die Körpersprache einer Person liest, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, um sofort den richtigen Standpunkt zu finden, was bewirkt das in dir? Vertrauen, das Gefühl, dass sie weiß, wovon sie spricht? Genau. Ein sicherer Stand, am besten noch mit offenen Handinnenflächen und einem Lächeln, strahlt Kompetenz, aber auch Nähe aus.

2. Tipp zum Körpersprache lesen: Blickkontakt halten

Blickkontakt ist essenziell, wenn du Interesse ausdrücken willst, aber auch um Selbstsicherheit zu suggerieren. Beginnst du, Körpersprache zu lesen, wirst du schnell bemerken, dass es darauf ankommt, das richtige Maß an Blickkontakt zu finden. Vermeide unangenehmes Starren. Tausche mit deinem Publikum ganz natürliche Blicke aus, so, als würdest du mit einem guten Freund sprechen.

3. Tipp zum Körpersprache lesen: Natürliche Gesten und eine aufrechte Haltung

Von Beginn an, wird dir das Lesen der Körpersprache zeigen, dass eine authentische Gestik mit einer aufrechten Haltung immer stimmig zu dem wirkt, was dein Gegenüber sagt. Ausufernde Bewegungen werden nicht zu einem introvertierten Typen passen. Das weckt auf Anhieb ein „komisches“ Gefühl und Misstrauen. Besser: eine aufrechte Körperhaltung, gerade Schultern und Gesten, die authentisch den Charakter widerspiegeln. Selbst wenn es eben nur minimale Bewegungen sind.

4. Tipp zum Körpersprache lesen: Wie nimmst du dich selbst wahr?

Das Erlernen des Lesens der Körpersprache ist ein wunderbares Tool, um dein eigenes Selbstbild besser zu verstehen. Sicherlich gehört es zu einem professionellen Training dazu, deine Gesten und Mimik zu analysieren. Es ist jedoch auch wichtig zu verstehen, welche Emotionen und Gedanken Einfluss auf die Körperhaltung sowie die Signale haben. Beim Lesen der Körpersprache geht es also auch zu einem großen Teil darum, sich selbst kennenzulernen.

5. Tipp zum Körpersprache lesen: Besser vermeiden

Es gibt natürlich auch Gesten, die du besser vermeiden solltest. Dies wird dir klar, wenn du Körpersprache selbst liest:

  • Ins Gesicht fassen
  • An das Kinn greifen
  • Durch die Haare fahren
  • Am Kopf kratzen
  • An der Nase wischen
  • Am Ohrläppchen zupfen
  • Kleidung glattziehen
  • Arme vor der Brust verschränken
  • Hochgezogene Schultern
  • Hände in den Hosentaschen oder hinter dem Rücken

Sie alle signalisieren Unsicherheit und schrecken eher ab.

Super-Tipp: Wenn du wirklich das Lesen der Körpersprache erlernen willst, beobachte einmal echte Profis der Mimik und Gestik. Pantomime ist als Kunstform in Griechenland bereits 400 vor Christus nachgewiesen. Die Künstler sprechen zumeist kein Wort, aber ihre Bewegungen drücken alles aus, was sie sagen wollen. Nonverbale Kommunikation in Perfektion.